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Die wirtschaftliche Lage vieler Schuhhändler in Deutschland verschärft sich weiter. Nach Einschätzung des Bundesverbands des Deutschen Schuheinzelhandels (BTE) dürfte ein Großteil der Branche in diesem Jahr in die Verlustzone rutschen. Auf einer Branchenveranstaltung im Rahmen des Unitex-Fashionfestivals in Ulm diskutierten Händler, Hersteller und Verbände über Maßnahmen zur Sicherung der Rentabilität.
Als zentrale Herausforderungen gelten steigende Kosten für Personal, Energie, Logistik und Wareneinkauf bei gleichzeitig rückläufigen Absatzmengen. Branchenvertreter sehen deshalb Handlungsbedarf bei Preisgestaltung, Sortimentssteuerung und der Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie.
Mehrere Teilnehmer sprachen sich für höhere Durchschnittspreise, klarere Preislagen und eine stärkere Konzentration auf profitable Markenpartnerschaften aus. Zudem müsse die Attraktivität von Schuhen als Produkt wieder gesteigert werden – etwa durch stärkere Markeninszenierung und zusätzliche Produktangebote im Geschäft.
Nach Angaben des BTE hat sich das Marktumfeld grundlegend verändert: Während Umsätze und Stückzahlen vielerorts unter dem Niveau von 2019 liegen, sind die Betriebskosten deutlich gestiegen. Wachstum allein könne die wirtschaftlichen Herausforderungen daher nicht mehr lösen.
Über die Diskussion berichtete das Branchenmagazin Schuhkurier. Der BTE kündigte an, den Austausch mit Handel und Industrie in den kommenden Monaten fortzusetzen.
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