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03. Juni 2026

Einzelhandel-Tarifkonflikt: Gewerkschaft kündigt neue Streiks an

Nach dem Scheitern der ersten Verhandlungsrunde bereitet sich Verdi auf Arbeitskampfmaßnahmen vor. In Berlin ist die Friedenspflicht bereits ausgelaufen, sodass Streiks kurzfristig möglich sind. In Brandenburg endet die Friedenspflicht am 30. Juni, danach könnten auch dort Arbeitsniederlegungen folgen. Die Gewerkschaft fordert für die laufende tarifrunde unter anderem eine Entgelterhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 222 Euro pro Monat. Zudem soll ein tarifliches Mindestentgelt von 14,90 Euro pro Stunde eingeführt sowie die Ausbildungsvergütung um 150 Euro monatlich erhöht werden. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 23. Juni angesetzt. Ob es bis dahin zu einer Annäherung kommt oder der Konflikt weiter eskaliert, bleibt offen.

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