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Der österreichische Handelsverband, der Versender Otto Austria, das Re-Commerce Unternehmen Refurbed und die Kanzlei Dorda kritisieren die geplante Paketsteuer der österreichischen Bundesregierung scharf. Das Argument: Laut einer aktuellen Impact-Analyse könnte die Abgabe jährlich bis zu 2.870 Arbeitsplätze kosten, das BIP um 360 Millionen Euro senken und zu Steuerausfällen von 167 Millionen Euro führen, so die Kritiker während einer Pressekonferenz am 11. Juni in Wien. Die Abgabe soll ab 1. Oktober alle Marktplätze und Webshops mit mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz in Österreich betreffen und eine Mehrwertsteuer-Halbierung auf Grundnahrungsmittel gegenfinanzieren.
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